Illustration: ein Data Engineer sitzt auf dem Boden und überlegt sich eine Visualisierung während ein Kunde auf das Business Intelligence Dashboard blickt

Mein Einstieg als Data Engineer Business Intelligence

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Als Data Engineer im Bereich Business Intelligence unterstütze ich unsere Kunden tagtäglich dabei, Prozesse zu implementieren, die ihnen ermöglichen, ihre Daten zu verstehen und fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen. In diesem Blogbeitrag beschreibe ich, wie meine Reise als Data Engineer im Dezember 2021 bei inovex am Standort München begonnen hat und was mir besonders Spaß an diesem Job macht.

Als Wirtschaftsinformatiker in die Business Intelligence

Nachdem ich im Oktober 2021 mein Masterstudium der Wirtschaftsinformatik in Würzburg erfolgreich absolviert hatte, ging für mich im Dezember (leider erst einmal remote) die Reise als Data Engineer im Bereich Business Intelligence bei inovex am Standort München los. Für mich hat sich schon früh während des Studiums herausgestellt, dass ich beruflich in den Bereich Business Intelligence einsteigen möchte. In meinen Augen stellt Data Engineering und Business Intelligence das optimale Berufsbild für einen Wirtschaftsinformatiker dar. Neben einem fundierten Verständnis für den Umgang mit Daten müssen die Anforderungen der verschiedenen Fachbereiche verstanden und berücksichtigt werden. So können anwendungsorientierte sowie innovative Datenproduktlösungen entstehen. Die Verknüpfung dieser beiden Welten hat mich schnell begeistert.

Entwicklung eines Data Hubs

Gleich zu Beginn meiner Tätigkeit bei inovex bin ich auf einem bereits länger laufenden Projekt zum Aufbau einer Datenplattform gestartet. Konkret geht es darum, einen Data Hub zu entwickeln, der die Daten von verschiedenen Geschäftsbereichen des Kunden zentralisiert abspeichert. Von dort aus können dann verschiedene Datenprodukte, beispielsweise in Form von Reports und Analysen, entwickelt werden. Zwar konnte ich während meines Studiums in unterschiedlichen Werkstudententätigkeiten schon praktische Erfahrung im Bereich Data Engineering und Business Intelligence sammeln, allerdings hatte ich mich zuvor technologisch sehr stark auf den SAP Stack fokussiert. In diesem neuen Projekt wurde nun aber die Azure Cloud und der Microsoft BI Stack eingesetzt. Deshalb war es für mich umso hilfreicher, dass mir zwei erfahrene inovex-Entwickler zur Seite standen. Das hat mir den Einstieg in die für mich komplett neue Technologiewelt extrem erleichtert, da ich bei Fragen immer auf die beiden zugehen konnte. Zusätzlich haben sich alle Projektmitglieder sehr viel Zeit für ein gutes Onboarding genommen, d. h. wir haben viele Termine zusammen mit Developer Team, Product Owner und Scrum Master genutzt, um die Projektarchitektur, die typischen Aufgaben und das agile Projekt-Setup kennenzulernen.

Stetig mehr Verantwortung

Durch diesen super strukturierten Onboarding-Prozess konnte ich schnell erste Aufgaben im Projekt übernehmen. Zu Beginn waren es eher simplere Aufgaben wie das Erstellen von neuen Kennzahlen in Microsoft Power BI Reports. Nach wenigen Wochen habe ich aber auch schon an einem größeren Task mit angepackt – die Anbindung einer neuen Datenquelle an den Data Hub. Ziel war es, eine automatisierte Datenpipeline zum Extrahieren der Daten aufzubauen und diese Daten dann im Data Hub abzulegen. In mehreren Pair-Programming-Sessions mit den zwei erfahrenen inovex-Kollegen habe ich viel Unterstützung erhalten, sodass ich dann mit der Zeit immer selbstständiger arbeiten und letztendlich meine erste große Aufgabe erfolgreich abschließen konnte. Diese erste Aufgabe war unglaublich wertvoll für mich, weil ich so den kompletten Aufbau einer Datenstrecke durchgehen und verinnerlichen konnte und somit in kurzer Zeit unglaublich viele Zusammenhänge und neue Technologien kennenlernen durfte.

Mittlerweile – nach gut einem halben Jahr im Projekt – hat sich mein Aufgabenspektrum erheblich erweitert. Neben klassischen Data-Engineering-Aufgaben, wie dem Anbinden einer Oracle Datenbankquelle an den Data Hub, habe ich mich auch in den Bereich Infrastructure as Code eingearbeitet. Der Kunde möchte verschiedene Anwendungen aus dem Bereich Data Science implementieren, wofür ich die notwendige Infrastruktur in der Azure Cloud automatisiert zur Verfügung stelle. Darüber hinaus entwickeln wir eigene Webapplikationen, die uns als Developer zukünftig das tägliche Arbeiten im Projekt erheblich vereinfachen werden. Beispielsweise wird eine der Apps mit unserer sogenannten Metadatenbank verknüpft, die das Anlegen/Ändern/Löschen von Konfigurationseinträgen für unsere Datenpipelines über ein User Interface ermöglicht. Somit vermeiden wir manuelle Operationen auf der Datenbank selber, was eine geringere Fehleranfälligkeit zur Folge haben wird. Durch das Mitarbeiten an dieser projektinternen Aufgabe habe ich persönlich die Möglichkeit, viel Neues im Bereich Application Development zu lernen.

Zusätzlich konnte ich mich außerhalb des Projekts mit der Unterstützung von inovex weiterbilden und habe bereits eine Data-Engineering-Zertifizierung bei Microsoft absolviert sowie an einem viertägigen internen Scrum Training teilgenommen.

Neben der Arbeit auch viel Ausgleich

Als Data Engineer Business Intelligence bei inovex ist mein Arbeitsalltag logischerweise stark von Kundenaufgaben geprägt. Daneben darf der soziale Aspekt jedoch auch nicht zu kurz kommen. Und hier hat mir inovex den Start wirklich sehr einfach gemacht. Basis dafür ist das wunderschöne Office in München, in dem ich super nette Kolleginnen und Kollegen auch außerhalb des Projektalltags kennenlernen konnte. Sei es während eines gemeinsamen Mittagessens, bei einer Runde Kicker oder FIFA, oder einem gemütlichen Feierabendgrillen auf der Dachterrasse. Und auch auch außerhalb des Büros finden sich immer wieder Kolleg:innen für gemeinsame Aktivitäten wie Tischtennis spielen, Bouldern oder Wandern gehen.

Neue Erfahrungen sammeln

Alles in allem kann ich sagen, dass sich der Start als Data Engineer im Bereich Business Intelligence gelohnt hat. Ich weiß noch, als ich mich im April 2021 beworben habe und stolz auf meine vier Jahre Berufserfahrung als Werkstudent war. Das bin ich natürlich immer noch, aber ich hätte es zu diesem Zeitpunkt nicht für möglich gehalten, dass ich in meinem ersten halben Jahr im Job mehr lerne als in meinen vier Jahren als Werkstudent.

Besonders toll finde ich, dass ich mich innerhalb eines modernen Datenplattformprojekts in der Cloud auch in Themen außerhalb des klassischen Data Engineering entwickeln kann, wie beispielsweise Infrastructure as Code oder Application Development. Das macht die Arbeit sehr abwechslungsreich und fördert die persönliche Lernkurve extrem. Es ist auch schön zu sehen, wie schnell mir als Einsteiger verantwortungsvolle Aufgaben zugetraut werden. Das hat mir sofort das Gefühl gegeben, ein vollwertiges Mitglied im Projekt zu sein. Das alles wäre natürlich nicht ohne die tollen Kolleg:innen im Projekt möglich gewesen, die mir den Einstieg in mein Berufsleben so einfach gemacht haben. Apropos tolle Kolleg:innen – ich freue mich schon sehr, nach Corona die tolle Atmosphäre am Standort und bei den inovex Events regelmäßig zu genießen.

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