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Meetup Entwicklungsmöglichkeiten bei inovex: Eure Fragen beantwortet!

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Bei unserem Meetup „Entwicklungsmöglichkeiten bei inovex: Mein Weg zum Cloud Platform Engineer” hat unser Kollege Maximilian von seinem Weg bei uns erzählt – von seinen Projekten, der Mitarbeit an Blog-Artikeln, Meetups und Konferenzen sowie seiner Weiterentwicklung. Hier findet ihr die Zusammenfassung der beantworteten Fragen aus der Diskussionsrunde.

Q 1: Wie unterstützt inovex Masterstudent:innen bei der Themensuche? Ich bin bspw. am Cloud-Native-Umfeld interessiert, aber ich habe keine Expertise, um ein passendes Thema zu finden.

A 1: Bei Studierenden, die kein konkretes Thema mitbringen, fragen wir die generellen Interessen ab und liefern dann im direkten Gespräch Themenvorschläge. Die kommen von einer internen Liste für Thesis-Themen, in die alle inovexler:innen ihre Ideen eintragen können. Im Gespräch kann man sich dann auf ein Thema einigen oder die Themen weiterentwickeln, sodass es für die Studierenden und uns passt.

Q 2: Kann man auch als Physiker:in nach der Promotion zu euch kommen?

A 2: Na klar, sehr gerne. Im Bereich Data Management & Analytics haben wir einige Kolleg:innen, die Physiker:innen sind, davon auch manche mit Promotion. Die passenden Stellenanzeigen findest du hier.

Q 3: Sind bei inovex alle Kolleg:innen im Cloud-Bereich auch Entwickler:innen? Oder anders gefragt, ist Programmiererfahrung eine Pflichtvoraussetzung für potenzielle Bewerber:innen im Cloud Bereich?

A 3: In meinen Projekten war ein gewisses Maß an Programmiererfahrung nötig oder zumindest äußert hilfreich, da wir meistens möglichst viel automatisieren wollen. Dazu ist es immer wieder nötig, APIs programmatisch anzusprechen oder auch mal einen Bug in einem Open Source tool zu fixen.

Q 4: Gibt es bei inovex auch Bedarf für Leute mit Ingenieur-Background?

A 4: Klar! Wir haben einige Kolleg:innen mit Ingenieur-Background (bspw. Wirtschaftsingenieurwesen oder Elektrotechnik) Generell sollte ein technischer Bezug vorhanden sein, idealerweise natürlich im IT-Umfeld. Für uns ist letztendlich das Gesamtpaket, bestehend aus praktischen Erfahrungen, fachlichen Skills und Persönlichkeit entscheidend.

Q 5: Was ist das Beste an inovex als Arbeitgeber? Darf gerne von mehreren Leuten beantwortet werden. 🙂

Dominik: Für mich ist die offene Unternehmens- und Feedback-Kultur ein Highlight. Man kann ganz leicht in den Austausch mit verschiedensten Kolleg:innen kommen, auch über Standorte hinweg.

Maximilian: Das Beste ist für mich das hohe Maß an Individualität bei uns. Das zeigt sich z. B. bei den Weiterbildungsmöglichkeiten, für die wir ein frei einsetzbares Budget haben, und auch in den Projekten, bei denen die individuellen Interessen der Mitarbeiter:innen bei der Zuordnung zum Projekt stark berücksichtigt werden.

Linda: Für mich ist es ganz klar unsere Unternehmenskultur und der Gedanke: Vertrauen schenken, Eigenverantwortung bekommen.

Q 6: Haben die von inovex angebotenen Schulungen das Ziel die Teilnehmer:innen als CKA(D) zu zertifizieren oder sind das eher Grundlagentrainings? Über wie viele Tage laufen die Schulungen?

A 6: Die Schulung transportiert die Inhalte, die für die jeweilige Zertifizierung benötigt werden. Durch den Mix aus Theorie und praktischen Aufgaben im Material und den von uns Trainern vermittelten Erfahrungswerten aus der Praxis, bauen die Schulungen das Wissen auf, das man im täglichen Arbeiten mit Kubernetes braucht. Das Admin Training geht 4 Tage, die Schulung für Anwendungsentwickler:innen 3 Tage.

Q 7: Wir benutzen Apache Mesos / Marathon statt Kubernetes, unter anderem weil Mesos sehr transparent wirkt. Von außen wirkt Kubernetes sehr intransparent, riesig und komplex. Wie nimmst du das wahr?

A 7: Ich habe noch nicht mit Apache Mesos / Marathon gearbeitet, weiß aber, dass Mesos erst einmal eine recht ähnliche Architektur wie Kubernetes hat – mit einem verteilten Key-Value Store, Control Plane und Worker Instanzen. Daher würde ich erwarten, dass beides ähnlich komplexe Systeme sind. Ich empfinde Kubernetes als Open-Source-Projekt mit guter Dokumentation auch nicht als intransparent, bin aber natürlich schon recht Lange in dem Umfeld unterwegs.
Es gibt aber definitiv einige Stolpersteine für Anfänger:innen, wie die lose Kopplung von Ressourcen durch Labels und Selektoren, die teils verschachtelten Konfigurationen (z. B. ein Deployment erstellt ein ReplicaSet erstellt einen Pod) und allgemein die Fülle an Konfigurationsmöglichkeiten.

Q 8: Was kannst du empfehlen für den Einstieg in Kubernetes?

A 8: Mir hat ein Kollege mal diese Seite empfohlen: https://kodekloud.com/learning-path-kubernetes/

Q 9: Arbeitet ihr auch auf großen Cloud-Plattformangeboten wie Azure, AWS und GCP? Oder setzt ihr rein auf „build from scratch”?

A 9: Das kommt sehr auf den Use Case / den Kunden an. In den meisten Fällen ist es wirtschaftlicher auf eine Public Cloud zu gehen, bzw. für viele Kunden anders auch kaum möglich, weil das technische Know-How und die Kapazitäten, um eine „build from scratch”-Lösung dauerhaft zu betreuen, bei vielen Kunden nicht vorhanden ist.

Könnte Maximilians Weg auch für dich interessant sein?

Dann findest du hier unsere Stellenausschreibungen. Für unser Team IT Engineering & Operations sind wir kontinuierlich auf der Suche nach neuen Kolleg:innen an allen inovex-Standorten.

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