Matthias arbeitet 80 Prozent Teilzeit

Software Developer

Ich bin seit 2013 bei inovex und habe meine Arbeitszeit vor einigen Jahren auf 80 Prozent reduziert – das bedeutet 32 Stunden pro Woche. Ich teile es mir so auf, dass ich an vier Tagen sechs Stunden arbeite und an einem acht. In der Regel arbeite ich zwischen 8 und 14 Uhr, und an einem Tag in der Woche noch zwei Stunden zusätzlich am Nachmittag. Welcher Tag das ist, gestalte ich flexibel, wie es im jeweils aktuellen Projekt nötig ist.

 

Für das Teilzeit-Modell habe ich mich entschieden, weil ich mehr Zeit für meine Familie und für mich haben wollte. Der Begriff Work-Life-Balance ist zwar schon ziemlich strapaziert, trifft es bei mir aber ganz gut. Ich wollte z.B. auch im Winter im Hellen Rennrad fahren und mehr Zeit und Ruhe für das persönliche Wohlbefinden haben. Neben der reduzierten Arbeitszeit schätze ich auch sehr die Möglichkeit, spontan im Home Office zu arbeiten, beispielsweise wenn die Kinder krank sind.

Ich würde keinen Arbeitgeber mehr wählen, der dies nicht ermöglicht.

Intern und auch organisatorisch mit den Kunden gab es überhaupt keine Probleme. In keinem der drei Projekte, in denen ich eingesetzt war und bin, gab es Bedenken. Auch wurde kein Risiko für den Projekterfolg gesehen. Das liegt aus meiner Sicht auch daran, dass man bei 80 Prozent Arbeitszeit nicht nur 80 Prozent der Arbeit schafft, sondern mehr. Wenn man acht Stunden arbeitet, schafft man kaum mehr als in sechs Stunden, weil die Konzentration mit längerer Zeit immer stärker nachlässt.

Ich sehe die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten, nicht als etwas Besonderes, sondern eigentlich als Selbstverständlichkeit. Wir arbeiten in einer Branche mit sehr hohem Männeranteil. Hier Vollzeit vorauszusetzen, bedeutet in der Konsequenz, dass erwartet wird, dass Frauen in Teilzeit arbeiten, wenn es zum Beispiel die Familiensituation erfordert. Das wäre eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Ich denke, in der IT-Branche ist es darum viel wichtiger als in anderen Bereichen, die Erwartungshaltung, was typisch männliche „Qualitäten“ angeht, zu hinterfragen und abzubauen, insbesondere in Bezug auf Leistung. Dass inovex nun allen Mitarbeiter:innen Teilzeit ermöglicht, ist ein großer Schritt zur Förderung der Gleichberechtigung – auch wenn es allgemein gesellschaftlich sicher noch ein Weg ist, bis Arbeitsqualität nicht mehr per se an der Zahl der Arbeitsstunden festgemacht wird.

 

 

 

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