Teilzeit bei inovex

Wir haben einige unserer Mitarbeiter*innen gebeten, darüber zu erzählen, wie sie arbeiten. Was hat sie dazu bewogen, sich für ein Teilzeit-Modell zu entscheiden? In welchem zeitlichen Umfang arbeiten sie? Und wie organisieren sie ihren Arbeitsalltag?

Sandro Böhme, Software-Architekt bei inovex, hat seine Arbeitszeit auf eine 4-Tage-Woche reduziert

Sandro Böhme, inovex

„Ich habe einen Tag pro Woche gewählt, um mich in einem privaten Software-Projekt zu verwirklichen. Da ich die Wochenenden oft für die Familie und mein Hobby nutze, ist das eine klasse Gelegenheit, etwas mehr Zeit am Stück zu haben, um sich in Aufgaben zu vertiefen. Den Teilzeittag nutze ich zwar nicht direkt für die Familie, aber er macht es mir einfacher, mich z. B. auf meinen kleinen Sohn zu konzentrieren, wenn ich weiß, dass ich einen Tag pro Woche den Kopf frei für andere Dinge habe. Als ich mich für das Teilzeitmodell entschieden habe, lief das bei inovex sehr unbürokratisch ab. Beim Kunden brauchte der Vorlauf etwas länger, aber das ist normal im Projektgeschäft. Die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten, empfinde ich als etwas Besonderes. Nach meinem Kenntnisstand gibt es nicht viele Firmen, die das proaktiv anbieten. Ich glaube, heutzutage ist „Zeit“ ein hohes Gut und man denkt gerne darüber nach, was man mit so einem Tag machen könnte. Entsprechend gut findet das auch mein Freundeskreis, wenn ich davon erzähle. Und ich denke, es wird mehr und mehr ein Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers, wie viel Flexibilität den Mitarbeitern ermöglicht wird.“

Anna Roes ist Software-Entwicklerin bei inovex und genießt jetzt mehr Zeit für Hobbys

Anna Roes, inovex

„Mein Name ist Anna Roes, ich arbeite als Software-Entwicklerin im Bereich Data Science bei inovex. Meinen Job mag ich sehr gerne, aber auch privat habe ich viele Hobbys und Interessen – irgendwann habe ich gemerkt, dass ich zu wenig Zeit habe, diese zu pflegen. Deshalb bin im Sommer zu meinem Teamleiter gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne auf 90 % reduzieren möchte. Das war überhaupt kein Problem. Natürlich musste mit dem laufenden Projekt alles funktionieren. Aber das hat geklappt und seit Juli 2016 arbeite ich in Teilzeit. Das Teilzeit-Modell bei inovex sehe ich insofern als etwas Besonderes, da es gerade in der IT-Branche noch nicht unbedingt Standard ist. inovex ist aber sowieso ein sehr flexibles, agiles Unternehmen (flexible Arbeitszeiten, Home Office), so dass das Thema Teilzeit einfach noch ein weiterer Bestandteil im „Flexibilitätsbaukasten“ war.“

Jürgen Brunk, Senior Linux Systems Engineer bei inovex in München, hat seine Arbeitszeit auf 80 % reduziert

Jürgen Brunk, inovex

„Ich bin auf das Thema Teilzeit eigentlich durch einen Freund gekommen, der erzählte, dass er nur noch 4 Tage pro Woche arbeiten wird. Das fand ich spannend, denn ich wollte auch gerne mehr Zeit für private Hobbys haben. Mein Teamleiter hat mich in meinem Wunsch unterstützt und mit dem Kunden gesprochen, bei dem ich im Projekt gearbeitet habe. Als das Projekt langsam auslief und weniger Arbeitsanfall da war, konnte ich meine Arbeitszeit auf 80 % reduzieren. Die Organisation über die HR-Abteilung lief dann ganz automatisch und schnell, ich musste mich um nichts kümmern. Ich finde diese Initiative bei inovex toll. Ich habe zwar den Eindruck, dass auch andere Unternehmen ganz langsam erkennen, dass die Möglichkeit, seine Arbeitszeit zu reduzieren und/oder flexibel einzuteilen, ein Instrument ist, durch das man Mitarbeiter an das Unternehmen binden kann. Es ist aber absolut noch kein Standard, schon gar nicht in der IT-Branche. Ich denke, häufig fehlt die Vertrauensbasis gegenüber den Mitarbeitern. Das gibt es bei inovex nicht. Hier hat jeder von Anfang an einen Vertrauensvorschuss, der auch nicht ausgenutzt wird.“

Christina Rasimus-Aust, Online Marketing Managerin bei inovex, ist nach der Elternzeit mit 50 % eingestiegen

Christina Rasimus-Aust, inovex

„Als ich 2012 nach meiner Elternzeit zu inovex kam, war meine Tochter 15 Monate alt. Ich stieg mit 50 % in Teilzeit ein, habe aber schon nach wenigen Monaten auf 80 % aufgestockt. Das ging jedoch nur, weil ich von Anfang an die Flexibilität hatte, meine Arbeit von zuhause erledigen zu können. Unser Marketing Team besteht aus 4 Leuten, eine Kollegin befindet sich im Moment noch in Elternzeit, mein Kollege Lukas und ich arbeiten im Karlsruher Büro und unser Vorgesetzter sitzt an einem anderen Standort. Insofern arbeiten wir sowieso remote und stimmen uns täglich über Chats und Google Hangouts ab. Das funktioniert sehr gut. Wenn wir uns alle 3 Monate zum Workshop persönlich treffen, organisieren wir es ganz pragmatisch so, dass es zeitlich für alle machbar ist. Ich denke, flexible Arbeitszeitmodelle oder Home-Office-Möglichkeit wird zukünftig immer mehr zum Kriterium für die Arbeitgeberwahl sein.“

Sebastian Bauer, für Project Management und Quality Assurance zuständig, plant eine 4-Tage-Woche

Sebastian Bauer, inovex

„Mein Name ist Sebastian Bauer, ich arbeite bei inovex im Bereich Project Management and Quality Assurance. Ich bin gerade in der Planung, meine Wochenarbeitszeit um einen Tag zu reduzieren. Dass ich es noch nicht umgesetzt habe, liegt nicht an inovex, sondern an privaten Umständen, die es hinausgezögert haben. Seitens inovex hätte ich sofort in Teilzeit gehen können. Der Anlass dazu ist vor allem, dass ich mehr Zeit für mich, meine Partnerin und für andere private Interessen haben möchte. Ich denke, in unserem Umfeld ist es gar nicht mehr so unüblich, in Teilzeit zu arbeiten. Insofern empfinde ich das gar nicht als so etwas Besonderes. Die flexible Art und Weise, wie inovex die Teilzeit von Person zu Person individuell umsetzt, empfinde ich hingegen als außergewöhnlich. Auch mein Bekanntenkreis und meine Freundin sehen das als Privileg an. Für mich ist die Möglichkeit, mein Leben deutlich eigenbestimmter gestalten zu können, definitiv ein Kriterium für die Arbeitgeberwahl.“

Matthias Reuter, Software-Entwickler bei inovex, arbeitet 80 % Teilzeit

Matthias Reuter, inovex

„Ich arbeite in 80% Teilzeit, das bedeutet 32 Stunden pro Woche. Die teile ich so auf, dass ich an vier Tagen sechs Stunden arbeite und an einem acht. In der Regel arbeite ich zwischen 8 und 14 Uhr, und an einem Tag in der Woche noch zwei Stunden zusätzlich am Nachmittag. Welcher Tag das ist, gestalte ich flexibel, wie es im jeweils aktuellen Projekt nötig ist. Für das Teilzeit-Modell habe ich mich entschieden, weil ich mehr Zeit für meine Familie und für mich haben wollte. Der Begriff Work-Life-Balance ist zwar schon ziemlich strapaziert, trifft es bei mir aber ganz gut. Ich wollte z. B. auch im Winter im Hellen Rennrad fahren und mehr Zeit und Ruhe für das persönliche Wohlbefinden haben. Neben der reduzierten Arbeitszeit schätze ich auch sehr die Möglichkeit, spontan im Home Office zu arbeiten, z. B. wenn die Kinder krank sind. Ich würde keinen Arbeitgeber mehr wählen, der nicht beides ermöglicht.

Intern und auch organisatorisch mit den Kunden gab es überhaupt keine Probleme. In keinem der drei Projekte, in denen ich eingesetzt war und bin, gab es Bedenken. Auch gab es kein Risiko für den Projekterfolg. Das liegt aus meiner Sicht auch daran, dass man bei 80% Arbeitszeit nicht nur 80% der Arbeit schafft, sondern mehr. Wenn man acht Stunden arbeitet, schafft man kaum mehr als in sechs Stunden, weil die Konzentration mit längerer Zeit immer stärker nachlässt. 

Ich sehe die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten, nicht als etwas Besonderes, sondern eigentlich als Selbstverständlichkeit. Wir arbeiten in einer Branche mit sehr hohem Männeranteil. Hier Vollzeit vorauszusetzen, bedeutet in der Konsequenz, dass erwartet wird, dass Frauen in Teilzeit arbeiten, wenn es zum Beispiel die Familiensituation erfordert. Das wäre eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Ich denke, in der IT-Branche ist es darum viel wichtiger als in anderen Bereichen, die Erwartungshaltung, was typisch männliche „Qualitäten“ angeht zu hinterfragen und abzubauen, insbesondere in Bezug auf Leistung. Dass inovex nun allen Mitarbeiter*innen Teilzeit ermöglicht, ist ein großer Schritt zur Förderung der Gleichberechtigung – auch wenn es allgemein gesellschaftlich sicher noch ein Weg ist, bis Arbeitsqualität nicht mehr per se an der Zahl der Arbeitsstunden festgemacht wird.“

Jasmina Groeger

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Jasmina Groeger

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