Ehrenämter unserer Mitarbeiter

Viele der Kolleg*innen engagieren sich neben ihrem Job ehrenamtlich. Dieses soziale Engagement möchten wir würdigen und stellen hier einige Kolleg*innen und ihre Ehrenämter vor.

Matthias Rodi, IT Support Engineer: Ehrenamt im Theater und im Zirkus

Matthias Rodi

„Ich bin bei „Die Koralle e. V.“ ehrenamtlich als Licht- und Tondesigner tätig. Die Koralle e.V. in Bruchsal ist ein Amateur-Theater vom ganz großen Kaliber. Es ist ein Theater zum Mitmachen und bietet Hobby-Schauspielern die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Mein Ehrenamt kann ich gut mit meinem Hauptjob verbinden, weil ich meine Arbeitszeit je nach Arbeitsanfall flexibel einteilen kann.“

„Wir suchen immer Leute, die Lust haben, mitzumachen – vor und hinter der Bühne.“

„Im Moment sind wir stark auf die Hilfe von Außen angewiesen: Wir müssen vermutlich 2022 unser Theater räumen, da es nicht sicher ist, ob die Pacht für unser Haus verlängert wird. Wir wissen aktuell noch nicht, wie es danach weiter geht. Es wäre toll, wenn sich Menschen finden, die uns bei der Suche nach einem neuen Haus helfen oder gar uns ein neues Haus in Bruchsal vermitteln können. Aber auch über Spenden würden wir uns freuen. Denn selbst wenn wir ein neues Haus finden, brauchen wir ca. 500.000 Euro für einen Umbau auf unsere Erfordernisse. Wenn jemand helfen möchte, freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme: info@diekoralle.de.

Als Zweites bin ich noch ehrenamtlich (und auch im Vorstand) im Zirkus Confetti e.V., und zwar als Akrobatik- und Diabolo-Trainer. Ebenso kümmere ich mich um die technische Leitung bei unseren großen Galavorstellungen. Der Zirkus Confetti e.V. ist ein Kinder und Jugendzirkus, der sich in erster Linie mit der Förderung von Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren im Bereich Zirkuskunst beschäftigt.“

Christina Rasimus-Aust, Online Marketing Managerin: Pressearbeit für Kindergarten

Christina Rasimus-Aust

„Neben meinem Job bei inovex unterstütze ich den Evangelischen Kindergarten Spielberg, den meine Tochter besucht, ehrenamtlich bei seiner Pressearbeit. In diesem Jahr hatte der Kindergarten sein 160-jähriges Jubiläum und daher fanden viele Veranstaltungen statt, über die berichtet werden sollte. Ich bin jedes Mal vor Ort, mache Fotos, schreibe Terminankündigungen, Pressemitteilungen, Sponsorenbriefe oder Dankesschreiben, Bilder müssen bearbeitet und zur Verfügung gestellt werden usw.“

„Mein Ehrenamt ist dank flexibler Arbeitszeit und Home-Office-Möglichkeit gut machbar.“

„Die Veranstaltungen finden meist, aber nicht immer, am Wochenende statt. Dazu müssen die Pressemeldungen geschrieben und rechtzeitig vor Druckunterlagenschluss an die Redaktionen geschickt werden. Da kann es auch mal Termindruck geben. In solchen Momenten ist es gut, wenn man sich z. B. den Weg zur Arbeit sparen und im Home Office arbeiten kann. Die 1 Std. Fahrtzeit lässt sich dann anders nutzen. Und die flexiblen Arbeitszeiten ermöglichen mir beispielsweise, einen Fototermin für den Kindergarten wahrzunehmen und erst danach ins Büro zu fahren. Die Arbeitszeit kann ich dann später nachholen. So lässt sich mein Ehrenamt auch mit Beruf und Familie gut vereinbaren.“

Zoran Cupic, Werkstudent im Bereich Big Data & Data Science: Projekt gegen Hatespeech im Internet

Zoran Cupic

„Ich habe gemeinsam mit ein paar Studenten meiner Hochschule das Projekt „Speak4Tolerance“ ins Leben gerufen. „Speak4Tolerance“ will mit einem Wettbewerb auf das Problem der sog. „Hatespeech“ im Internet aufmerksam machen. Das Phänomen der „Hatespeech“ oder auch des „Shitstorm“ und „Cybermobbing“ ist ein sehr gegenwärtiges Problem, das inzwischen auch strafrechtliche Aspekte hat. Es geht um Beschimpfungen, Verunglimpfungen und Drohungen von Menschen im Internet.“

„Wir wollten, dass sich Menschen aktiv zu einem respektvollen Umgang bekennen.“

„Wir wollten aktiv etwas dagegen tun. Wollten, dass sich Menschen aktiv zu einem respektvollen Umgang im Internet bekennen. Daraus ist ein Wettbewerb entstanden, bei dem jeder über Facebook mitmachen konnte. Inzwischen ist der Wettbewerb vorbei und die Preise wurden vergeben. Wir waren wirklich überwältigt von der Teilnahme und der Resonanz unserer Challenge. Das hat uns gezeigt, dass die Leute offen sind für das Thema und eigentlich viel lieber nett miteinander umgehen wollen. Bestimmt werden wir noch weitere Challenges organisieren.“

Presseartikel schwäbische.de

Christian Gosch, Systems Architect: Ehrenamt im Bündnis für Familie

Christian Gosch

„Ich bin Moderator der Arbeitsgruppe Kinderbetreuung im Bündnis für Familie Pforzheim. Diese Arbeitsgruppe ist derzeit zwar die einzige Arbeitsgruppe im Bündnis, aber ihr Thema hat nicht nur überregional und sogar auf Bundesebene, sondern auch international, z. B. im Wahlkampf in den USA, Bedeutung.“

„Kinderbetreuung ist das wichtigste Thema im Politikfeld „Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

„Das Bündnis für Familie Pforzheim besteht aus einer Steuerungsgruppe, die sich aus Vertretern verschiedener familienbezogen tätiger Institutionen und Akteure sowie einer Sprecherin bzw. einem Sprecher jeder Arbeitsgruppe zusammensetzt, den Bündnispartnern (in Pforzheim ca. 70, überwiegend z. B. Wohlfahrtsorganisationen, Schulen etc.) und den Arbeitsgruppen. Seit Kurzem ist das Bündnis im kommunalen Jugendhilfeausschuss beratend vertreten.

Die Arbeitsgruppe Kinderbetreuung hat mich zu ihrem Sprecher in der Steuerungsgruppe gewählt, weswegen ich auch Mitglied der Steuerungsgruppe bin. Die Steuerungsgruppe hat mich zum stellvertretenden Vertreter des Bündnisses im Jugendhilfeausschuss bestimmt.

Das Bündnis für Familie Pforzheim ist eines von vielen derartigen Bündnissen in Deutschland, die jedoch alle unterschiedlich aufgestellt und strukturiert sind. Ihnen allen ist gemein, dass sie als gesellschaftspolitische Lobby die Interessen von Familien auf kommunalpolitischer Ebene vertreten. Das betrifft fast alle kommunalen Politikfelder.

Jörg Ruckelshauß

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Jörg Ruckelshauß

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