Spende an die DKMS

In Deutschland bekommt alle 15 Minuten ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. inovexler Patrick hatte die Chance, durch seine Spende ein Menschenleben zu retten.

Blutkrebs ist ein Überbegriff für bösartige Erkrankungen des Knochenmarks bzw. des blutbildenden Systems, wie zum Beispiel Leukämie. Hierbei entarten weiße Blutzellen und verdrängen andere Blutbestandteile. Diese Form von Erkrankung kann akut oder chronisch, jedoch meist schnell und ohne Behandlung tödlich verlaufen. Die einzige Chance auf Heilung bietet eine Stammzellspende, wobei aktuell jeder zehnte Patient keinen Spender findet. Die DKMS – Deutsche Knochenmarkspenderdatei – hat sich zum Ziel gesetzt, für jeden Blutkrebspatienten einen passenden Spender zu finden oder den Zugang zu Therapien zu ermöglichen – überall auf der Welt.

Registrierung bei der DKMS

Wir wissen aus Gesprächen, dass viele Kolleg:innen bei inovex aus privatem Antrieb bei der DKMS als potenzielle Spender:innen registriert sind. Auch Patrick Schulte, bei inovex im Bereich Data Management & Analytics angestellt, hatte sich bereits vor 8 Jahren registrieren lassen. Anfang 2019 bekam er dann tatsächlich eine Anfrage der DKMS, ob er bereit sei, für einen Patienten zu spenden.

„Im ersten Moment hatte ich natürlich Respekt vor dem, was da auf mich zukommt. Aber die absolut professionelle und transparente Organisation durch die DKMS sorgte schnell für Vertrauen. Die Entscheidung, einem Menschen ein neues Leben schenken zu können, ist bei mir daher schnell gefallen und ich bereue sie keine Sekunde.“

Patrick Schulte, Machine Learning Engineer bei inovex

Beitrag von Unternehmen

Die Entscheidung von Patrick, sich als Spender zur Verfügung zu stellen, hatte natürlich auch Auswirkung auf seine Arbeit bei inovex. Von der DKMS wird grundsätzlich sowohl der Arbeitsausfall (Voruntersuchung und Spende) sowie die Anreise und Übernachtung (inklusive einer Begleitperson) bezahlt. Damit auch wir als Unternehmen unseren Beitrag leisten konnten, haben wir an die DKMS eine Spende in Höhe des Verdienstausfalls getätigt, damit für die DKMS keine Kosten entstehen. Schon mit einem kleinen Einsatz haben Unternehmen also die Möglichkeit, die DKMS zu unterstützen. Wir hoffen, dass andere Unternehmen nachziehen.

Ob Global Player, Mittelstands- oder Familienbetrieb — Unternehmen können unseren Kampf gegen Blutkrebs wirkungsvoll unterstützen. Mit einer internen Registrierungsaktion schenken Sie Patienten weltweit eine neue Chance auf Leben.

Jetzt als Unternehmen Leben retten

Hier noch einmal alle wichtigen Infos kurz zusammengefasst:

Wie wird man Spender?

Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch, der zwischen 17 und 55 Jahren alt ist und nicht bereits bei der DKMS oder einer anderen Datei registriert ist, Stammzellspender werden. Dazu kann online bei der DKMS ein Registrierungs-Set angefordert werden, das man per Post erhält und das Wattestäbchen für den Wangenabstrich enthält. Die Wattestäbchen müssen dann zusammen mit den unterschriebenen Unterlagen an die DKMS zurückgeschickt werden. Die Gewebemerkmale werden im Labor untersucht und es kann ermittelt werden, ob die Merkmale zu einem Blutkrebspatienten passen. Wird ein solcher „genetischer Zwilling“ gefunden, erhält der Spender – sofern er sein Einverständnis zur Spende gegeben hat – einen Gesundheitscheck und Aufklärung durch einen betreuenden Arzt.

Alle 15 Minuten erkrankt ein Mensch in Deutschland an Blutkrebs. Sie tragen das Mittel gegen Blutkrebs in sich. Werden Sie Stammzellspender.

Jetzt Spender werden

Wie läuft eine Stammzellspende ab?

Folgende Methoden sind für eine Spende denkbar:

  • Peripher: Verfahren ist ähnlich zur Blutplasmaspende – ohne Operation. Die Stammzellen werden aus angereichertem Blut gefiltert.
  • Knochenmarkentnahme: Operation unter Vollnarkose, wobei Knochenmark (Stammzellen) aus dem Beckenkamm entnommen wird. Bis auf die Narkose entsteht meist nur ein lokaler Wundschmerz als Risiko.

Good to know: Die Erfolgschancen nach der Transplantation liegen bei 99%, dass die Erkrankung geheilt wird!

Warum werden dringend Spender benötigt? 

Gewebemerkmale werden von den Eltern auf die Kinder vererbt. Dennoch findet nur ein Drittel der Patienten, die Stammzellen benötigen, innerhalb der Familie einen geeigneten Spender. Da die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender außerhalb der Familie zu finden, sehr gering ist, gibt es Organisationen wie die DKMS, welche auf der einen Seite Forschung gegen Blutkrebs betreibt und auf der anderen Seite über eine Datenbank an Patienten und Spendern verfügen, wodurch der genetische Zwilling ermittelt werden kann. Je mehr Spender mit ihren Gewebemerkmalen registriert sind, desto mehr zweite Chancen für's Leben können Blutkrebspatienten geschenkt werden.

Weitere Informationen:

  • Grundlegende Informationen über Blutkrebs, Leukämie und die Spende

  • Die eigenen entnommenen Stammzellen regenerieren sich innerhalb von zwei Wochen vollständig

  • Kennenlernen des Patienten

    • Frühestens drei Monate nach der Spende: Anfrage über den Gesundheitszustand des Patienten

    • Persönliches Kennenlernen: Es gibt eine Kontaktsperre von zwei Jahren nach der Spende. Erst dann kann mit einem Einverständnis von Spender und Patient Kontakt über die DKMS vermittelt werden. Die DKMS bietet jedoch auch an anonym Geschenke und Briefe zwischen Patient und Spender auszutauschen.

    • Informationsbroschüre

  • Zugesagte Spenden können zurückgenommen werden. Wichtig dabei zu beachten ist, dass nach einer erfolgreichen Voruntersuchung der Patient vorbereitet wird und nachfolgend auf die Spende angewiesen ist, um zu überleben.

  • Arbeitsausfall (Voruntersuchung & Spende), Anreise & Übernachtung (inklusive einer Begleitperson) wird vollständig von der DKMS organisiert und übernommen.

Jörg Ruckelshauß

Kontakt

Jörg Ruckelshauß

Head of Marketing & Communications

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