Monitoring mit Graylog: Ein moderner Ansatz?

Graylog ist eine skalierbare Open-Source-Lösung zum Verwalten und Analysieren großer Logdaten aus verschiedensten Quellen. In einer Video-Brownbag schauen wir uns seine Fähigkeiten im Detail an und zeigen Graylog in einer Live-Demo in Aktion.

Von Haus aus unterstützt Graylog das Syslog-Format und das eigene GELF-Format. Weitere Formate können bequem per Plugin nachgerüstet werden. Graylog bietet die Möglichkeit, Nachrichten direkt beim Empfang in verschiedene Streams einzuteilen. Die Zuteilung zu diesen Streams ist unabhängig von der Quelle der Nachricht und basiert lediglich auf deren Inhalt. Es ist möglich, diese Streams zu überwachen und bei Erreichen bestimmter Bedingungen Alarme zu senden. Die Bedingungen für Alarme umfassen dabei sowohl Schwellwertbedingungen wie „Alarmiere, wenn Feld x den Wert y überschritten hat“, als auch bestimmte statistische Werte wie den Mittelwert oder die Standardabweichung. Des Weiteren erlaubt Graylog, auf Basis dieser Streams die Nachrichten an verschiedene Systeme weiterzuleiten. Dies ermöglicht es, Logdaten an einer zentralen Stelle zu sammeln und verschiedenen Teams nur die Logdaten zukommen zu lassen, die ihre eigenen Systeme tatsächlich betreffen.

Neben der Möglichkeit, die Nachrichten an verschiedene Systeme weiterzuleiten, werden alle Nachrichten in einem Elasticsearch-Cluster gespeichert, um sie durchsuchbar und analysierbar zu machen. Mit ein wenig Handarbeit können Tools wie Kibana und Grafana zur Darstellung der Log- bzw. Monitoring-Daten eingesetzt werden.

Im Rahmen einer Brownbag haben wir uns Graylog näher angeschaut und eine kleine Live-Demonstration des Systems erstellt:

Die Slides dazu findet ihr auf unserer Website.

 

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