IT-Lösungen für Defence und Sicherheit
Moderne Verteidigung braucht Informationsüberlegenheit. Wir entwickeln souveräne IT-Systeme auf Basis von Open-Source-Technologien und machen mit KI aus Daten belastbare Entscheidungsgrundlagen: schnell, sicher und interoperabel.
Unsere IT-Lösungen für Defence und Sicherheit
Software Defined Defence verändert die Branche grundlegend: Fähigkeiten entstehen nicht mehr über Jahrzehnte in Hardwareplattformen, sondern in Software-Release-Zyklen. Wer schneller entwickelt, integriert und ausrollt, gewinnt den entscheidenden Vorteil. Wir bringen die dafür nötige Software-, Daten- und Plattformkompetenz mit – souverän, sicher und auf Basis offener Standards.
Software Factory & DevSecOps
Von der Idee zur einsatzbereiten Software in Wochen statt Jahren: Wir konzipieren und bauen Software Factories, also interne Entwicklungsplattformen mit durchgängigen CI/CD-Pipelines, in denen Security, Compliance und Nachweisführung von Anfang an integriert sind (DevSecOps). So werden Entwicklungszyklen kürzer und Zulassungsprozesse durch automatisiert erzeugte Nachweise beschleunigt.
Digitale Souveränität mit Open Source & Open Standards
Volle Kontrolle über Daten, Code und Betrieb: Wir entwerfen, migrieren und betreiben souveräne Cloud- und Kubernetes-Plattformen von der Private Cloud bis zur Air-Gapped-Umgebung, einschließlich offener KI-Modelle im eigenen Betrieb. Auf Open Source und offenen Standards aufgebaut: auditierbar, mit austauschbaren Komponenten und interoperabel im Sinne modularer, offener Systemarchitekturen (MOSA).
KI & Datenauswertung für belastbare Entscheidungen
Aus vielen Quellen ein Bild, dem man trauen kann: Mit Computer Vision, Sprachmodellen, KI-Agenten und mathematischer Optimierung werten wir Sensor-, Bild- und Dokumentendaten aus, von der Anomalieerkennung über die Assistenz auf internen Wissensbeständen bis zu Bedarfsprognose und Ressourcenplanung. Auf Wunsch in Ihrer eigenen Infrastruktur, nachvollziehbar und mit dem Menschen in der Entscheidungsschleife.
Predictive Maintenance & Einsatzbereitschaft
Verfügbarkeit ist Fähigkeit: Mit Zeitreihenanalyse, Machine Learning und Datenplattformen machen wir den Zustand von Fahrzeugen, Fluggerät und Anlagen transparent, prognostizieren Ausfälle und optimieren Instandhaltung (MRO), Ersatzteillogistik und Flottenverfügbarkeit.
Embedded Systems & vernetzte Sensorik
Software am Gerät, sicher und updatefähig: Embedded-Entwicklung mit offenen Technologien (Yocto, Zephyr), Plattformsoftware für Software Defined Radio, vernetzte Sensorik und Over-the-Air-Updates, damit Fähigkeiten auch nach der Auslieferung wachsen. Sicherheit entscheiden wir mit der Architektur, mit Erfahrung aus regulierten Branchen wie der Medizintechnik.
Fragen zur Digitalisierung in der Rüstung und Verteidigung
Welche Vorteile birgt Software Defined Defence?
Software Defined Defence (SDD) beschreibt einen Paradigmenwechsel in der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik: Die Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Weiterentwicklung militärischer Systeme wird nicht mehr primär durch die Hardware (Fahrzeuge, Flugzeuge, Waffen) bestimmt, sondern durch intelligente, modulare Software.
Ähnlich wie bei modernen Smartphones oder Software-Defined Vehicles in der Automobilindustrie trennt SDD die Hardware von der Software und bringt dadurch entscheidende strategische und taktische Vorteile mit sich, darunter Interoperabilität, Time-to-Field und Lebensdauerverlängerung.
Was ist ein Modular Open Systems Approach (MOSA)?
MOSA bezeichnet einen Architekturansatz, bei dem militärische Systeme aus Modulen mit offenen, dokumentierten Schnittstellen aufgebaut werden. Einzelne Komponenten wie Sensoren, Rechner oder Softwarebausteine lassen sich dadurch austauschen oder ergänzen, ohne das Gesamtsystem neu zu entwickeln, und auch durch Produkte anderer Hersteller ersetzen. In den USA ist der Ansatz für große Rüstungsprogramme gesetzlich vorgeschrieben. In Europa folgen ihm unter anderem die NATO Generic Vehicle Architecture für Landfahrzeuge. Der Nutzen liegt vor allem im Lebenszyklus: Ein System, das Jahrzehnte im Bestand bleibt, kann mit dem technischen Fortschritt mitwachsen, und der Betreiber ist bei Weiterentwicklung und Wartung nicht an einen einzelnen Hersteller gebunden. MOSA ist damit eine der Voraussetzungen für Software Defined Defence.
Lassen sich Methoden aus zivilen Branchen auf Verteidigungsprojekte übertragen?
Die technischen Anforderungen sind oft dieselben, nur unter anderem Namen. Betreiber kritischer Infrastruktur verlangen Nachweisführung, Verfügbarkeit und Betrieb in abgeschotteten Netzen. Medizintechnik verlangt dokumentierte Entwicklungsprozesse und sichere Updates im Feld. Plattformen mit Millionen Nutzenden verlangen Betrieb ohne Unterbrechung. Was sich im Verteidigungsumfeld unterscheidet, sind Einstufung, Zulassungsverfahren und Beschaffungswege. Diese Rahmenbedingungen klären wir zu Beginn eines Vorhabens und arbeiten bei Bedarf mit Partnern zusammen, die sie seit Jahren kennen.
Dr. Florian Wilhelm
Head of Data ScienceIhr Ansprechpartner für Defence & Security
Ich freue mich auf Ihre Anfrage.
Dr. Florian Wilhelm
Ihr Partner für
Software Defined Defence
Die Bedrohungslage wartet nicht auf lange Entwicklungszyklen. Wir bringen Ihre Software in Release-Geschwindigkeit – souverän, sicher, einsatzbereit.
Dr. Florian Wilhelm
Head of Data ScienceIhr Ansprechpartner für Defence & Security
- Von Teamverstärkung bis Projektverantwortung
- Teamstart innerhalb weniger Wochen
- Skalierbar: rund 500 Mitarbeitende in Deutschland
- Zertifiziert nach ISO/IEC 27001, ISO 9001 und TISAX AL3